A Travellerspoint blog

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China, Hong Kong und Philippinen

Lang lang ist es her seit ich das letzte Mal was geschrieben hab’. Ja, jetzt ist es wieder soweit.
Also, wo bin ich stehen geblieben? Ach ja, wir waren also in Yangshou. Von dort sind wir mit dem Bus nach Shenzhen weitergefahren. Über die Stadt kann ich euch nicht wirklich viel erzählen. Im Prinzip ein riesiges Einkaufszentrum direkt an der „Grenze“ zu Hong Kong.
Shenzhen war vor noch nicht allzu langer Zeit ein kleines Dorf, aber durch seine gute Lage (wegen der Nähe zu Hong Kong) ist der kleine Ort zu einer Metropole angewachsen.
Wir haben dort bei einer Familie in einem Wohnblock gewohnt. Die kleine Wohnung hatte fünf Zimmer, zwei davon waren für „Gäste“ reserviert. Wenn man durch die Wohnungstür rein gekommen ist, ist man gleich im Schlaf-, Ess- und Wohnzimmer gestanden. Mit der Familie hatten wir leider wenig Kontakt, da sie leider kein Englisch gesprochen haben.
In China ist es verboten in privaten Haushalten zu Übernachten, wir hatten aber keine Probleme.
Unsere Zeit dort haben wir mit Shoppen verbracht, was Anderes ist uns auch nicht übrig geblieben. Unglaublich, was dort an (gefälschten) Waren angeboten wir. Kleidung, DVDs, Musik,…
Der Graben zwischen Arm und Reich ist hier sehr groß. Man kommt in einer Straße an teuren Hotels, fetten Autos usw. vorbei und in der nächsten sitzen Junkies und rennen bettelnde Kinder rum.

Am 30. Dezember sind wir zu Fuß rüber nach Hong Kong. Eigentlich hatten wir geplant uns mit Franz, einem Freund von Cornelia zu treffen. War aber nicht Möglich da das Internet nach einem Erbeben in Taiwan nicht mehr richtig funktioniert hat. Cornelia hat’s dann doch noch geschafft Franz samt seiner Freundin Gertraut aufzutreiben. Zusammen sind wir dann die nächsten Tage durch die Stadt gelaufen und dank Franz haben wir es um einiges leichter gehabt uns zurecht zu finden.
Hong Kong (wie auch Shenzhen) wird mir als riesiges Einkaufszentrum in Erinnerung bleiben.
Die Shoppingmall-Dichte dürfte schwer zu schlagen sein.
Aber ein bisschen Unrecht tue ich der Stadt jetzt schon. Die Skyline ist schon sehr beeindruckend, und der Spaziergang zum Aussichtspunkt war auch sehr fein.
Ein außergewöhnliches Silvester hat uns Hong Kong auch noch geboten. Franz hat uns zu einem guten Platz gebracht, an dem nicht ganz so viel los war als an der Promenade. Alle haben auf ein beeindruckendes Feuerwerk gewartet, jeder hat den Countdown mitgezählt und dann …..ist nichts passiert. Kein Feuerwerk, nicht mal eine Rakette. Ich fands ziemlich lustig. wenn man bedenkt, dass es im Hong Konger Disneph World jeden Tag ein Feuerwerk gibt und dann zu Neu Jahr nichts. Die Raketten haben sich die Chinesen wahrscheinlich fürs Tet-Fest (das chinesische Neu Jahr) auf.

Spontan wie wir sind, haben wir uns in Hong Kong dazu entschieden auf die Philippinen zu fliegen. Zuerst waren wir in Cebu City der Hauptstadt von Cebu, das so ziemlich im Zentrum der Philippinen liegt. Cebu City ist nicht besonders sehenswert, darum ging’s bald weiter nach Bohol, die östlich Nachbarinsel. Mit der Fähre hat es gute vier Stunden gedauert.
Was uns ein bisschen irritiert hat, war dass es sehr viel geregnet hat, und das sollte sich die nächsten Tage auch nicht ändern. Gewundert hat es uns, weil ja eigentlich im Dezember und Jänner die beste Reisezeit mit den meisten Touristen auf den Philippinen idt. Trockenzeit, und es regnet den ganzen Tag ohne Unterbrechung, da kann was nicht stimmen, oder? Wir sind also in Alonabeach herumgesessen und haben darauf gewartet dass der Regen endlich nachlässt. Außerdem, wenn ihr mal auf Bohol seit, denkt nicht im Traum daran nach Aloma Beach zu fahren. Wenn man Deutsches Bier, Wienerschnitzel und G’schnetzeltes haben kann ist das ein Grund auf der Stelle umzudrehen und sich auf schnellsten Weg aus dem Staub zu machen.

Posted by irezumi 8:02 AM Comments (0)

Bangkok

9. 11.
Der Tag danach fing wirklich nicht gut an. Um zehn Uhr sind wir aufgestanden und wollten erstmal die nähere Umgebung erkunde, was aber ein schnelles ende fand. Da wir beide vom Jetlag geschwächt und von der Hitze ganz fertig waren, hatten wir beim ersten Spaziergang durch die Khao San Road mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Schnell wieder ins Guesthouse zurück, und gleich wieder aufs Bett fallen, zu mehr fehlte die Kraft. Nach dem wir uns beide wieder gefangen hatten, haben wir den zweiten Versuch unternommen. Diesmal mit mehr Erfolg. Sind dann in Bangkok mit dem Tuk-Tuk herumgefahren, haben ein bisschen was aungeschaut und uns gefreut dass es uns wieder besser geht.
Bangkok hatte ich mir eigentlich schlimmer vorgestellt. Nur die Temperaturen hier sind schon sehr heftig. Ich will mich ja nicht beschweren – immer noch besser als die Saukälte die es jetzt zuhause in Österreich hat – aber immer verschwitzt und fertig herumlaufen ist halt auf dauer auch nicht lustig. Das Tuk-Tuk fahren war auf jeden Fall eine Erfahrung die man als Reisender in Thailand nicht missen sollt! Merke: dem Tuk-Tuk- Fahrer immer vorher sagen dass man auf keinen fall shoppen will. Ansonst bringt er seine Passagiere gerne zu Shops.
Ein ganzer Tag hat uns in Bangkok aber gereich, wir wollten jetzt erst einmal ein paar Tage am Meer verbringen. Die Wahl war schnell getroffen, es sollte nach Koh Chang gehen. Im Guesthouse gab’s das Busticket um 300 Bath, um halb sieben morgens sollte es los gehen.
Am Abend wollten wir eigentlich nur noch schnell auf ein Bier gehen, aber wie dass eben so ist, ist alles ganz anders gekommen. In einer Bar in der Koh San Road haben wir Nick kenne gelernt. Nick ist Schotte und war kürzlich für eine Ölfirma in Neuguinea. Trotz seines eher fragwürdigen Jobs stellte er sich als sehr netter und witziger Typ heraus. Über den Rest des Abends legen wir hier den Mantel des Schweigens, nur folgendes sei gesagt: aus dem bald ins Bett gehen wurde nichts.

Posted by irezumi 11:12 PM Comments (0)

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